Heute habe ich mal einen etwas anderen Post. Kosmetik ist dabei, selbstverständlich, denn es geht um eine Handcreme.

LAETO ist ein Non-Profit Unternehmen, gegründet von 5 Studenten, die es ehrenamtlich führen. Mit jeder verkauften Tube wird 1 € an Bildungsprojekte verschiedener Hilfsorganisationen gespendet, mit dabei sind Projekte in Pakistan, Deutschland, Vietnam, Uganda und Bolivien. Dabei könnt Ihr selbst entscheiden, für welches Projekt Eure Spende gehen soll, es steht auf der Tube.

Die Idee, das Projekt finde ich richtig gut! Daher habe ich den Gründern einige Fragen gestellt, um Euch zu zeigen, wer dahinter steckt.

Laeto besteht aus 5 Personen. Wer seid Ihr? Stellt Euch kurz mal vor?

Mittlerweile ist unser Team sogar auf acht Personen angewachsen, da wir mit unserer Idee noch mehr Freiwillige gewinnen konnten, die uns auf unterschiedliche Weise unterstützen. Unser Team besteht derzeit nur aus Studenten, die viele verschiedene Hintergründe haben. So haben wir Studenten aus der Betriebswirtschaftslehre, Medizin, Wirtschaftsinformatik, Finance, Philosophie, Sportwissenschaften und aus dem Wirtschaftsingenieurwesen. Wie man sieht, sind wir ein buntgemischter Haufen, der sich mit LAETO ein gemeinsames Ziel gesetzt hat: Kindern unserer Welt eine bessere Zukunft zu bieten.




Was war ausschlaggebend, Laeto zu gründen? Wie kann ich mir Eure Ideenfindungsphase vorstellen?

Bei den beiden Gründern Clemens Rickassel und Eric Sander ist durch einen Kurs zum Thema Social Business an der Uni die Grundidee geweckt worden. Schnell haben Clemens und Eric sich Unterstützer ins Boot geholt, sodass wir die spannende Startphase und die Einführung der Handcreme in einem Fünferteam absolviert haben. Neben dem Interesse, einen Mehrwert  für unsere Gesellschaft zu schaffen, hat auch der Aspekt gelerntes Wissen in der Praxis umzusetzen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln,  eine Rolle gespielt. Unsere Hauptmotivation lag und liegt allerdings immer darin, etwas sinnvolles zu gestalten.




Wer oder was ist Euer größtes Vorbild?

Für uns gibt es nicht das eine, unseren Weg bestimmende Vorbild. Wir bewundern alle Menschen, die auf dieser Welt Gutes tun. Inspiriert hat uns bei unserem Projekt allerdings die UNICEF Grußkarte, an der das Konzept unserer Handcreme angelehnt ist. Unser Konzept schafft unserer Meinung allerdings einen zusätzlichen Mehrwert für den Kunden und verbindet somit das Nützliche mit dem Sinnvollen. Denn durch den Kauf einer Handcreme tut der Käufer nicht nur etwas Gutes für seine Mitmenschen, sondern er pflegt auch noch seine Hände.

Was waren bisher Eure größten „Stolpersteine“? Was waren die schönsten Erfolge?
Zu Beginn haben wir versucht, die Handcreme selber zu produzieren, sind hier aber von der Qualität nie auf ein ansprechendes Niveau gekommen. Daraufhin haben wir uns einen Produzenten gesucht, der uns die Handcreme auf einem sehr hohen Niveau produziert und wir so unseren Kunden eine qualitativ sehr hochwertige Handcreme anbieten können. Herausfordernd gestaltet sich auch hin und wieder, die Zeit für die Arbeit an LAETO zu finden, da wir alle ehrenamtlich arbeiten – bis jetzt haben wir das aber immer alles gut unter einen Hut bekommen. Zu den schönsten Erfolgen zählen die vielen positiven Rückmeldungen der Kunden, die zum einen die Qualität der Handcreme loben und zum anderen von unserer Idee sehr begeistert sind. Auch die Partnerapotheken, die wir bereits finden konnten und denen wir sehr dankbar für die Unterstützung sind, sind ein großer Erfolg. Aus monetärer Sicht ist natürlich schön, dass wir die Kinderhilfsorganisationen bei ihrer Arbeit unterstützen können und unseren Beitrag leisten. Hier haben wir sogar einmal eine persönliche Rückmeldung von dem Mädchen, dass auf der Vietnam-Tube aufgedruckt ist, erhalten, bei  der wir vor Rührung alle Gänsehaut bekommen haben.




Wo seht Ihr Laeto in 5 Jahren?

Wenn wir uns etwas wünschen dürfen, dann sehen wir LAETO in fünf Jahren als die Marke Nummer Eins im Social Merchandising für hochwertige Kosmetikprodukte in Deutschland und starten mit der Expansion in Europa. Unbestritten ist dies ein sehr großes Ziel und so freuen wir uns auch, wenn wir in fünf Jahren noch nicht ganz so weit sind, aber nach wie vor einen positiven Beitrag leisten und unsere Handcreme, sowie bis dahin sicherlich noch hinzugekommene Produkte, immer noch gerne gekauft werden. Solange unsere Arbeit einen positiven Effekt hat, egal ob groß oder klein, freuen wir uns –  umso positiver der Effekt, desto größer die Freude!

Diejenigen von Euch, die aus dem Südwesten der Bundesrepublik kommen oder in der Gegend um Hamburg wohnen, haben die Laeto-Handcremes vielleicht schon entdeckt. Die Handcremes werden dort inzwischen in einigen Apotheken vertrieben. Ansonsten gibt es einen Online-Shop*, wo die Handcremes auch verkauft werden.

Ich hoffe, Ihr findet das Projekt genau so gut wie ich. Vielleicht habt Ihr noch mehr Fragen an die Gründer? Dann fragt!


*Link zum Online-Shop




Erstellt am Juni 29, 2016
Schlagworte: Handcreme
Kategorien: Alles Andere


6 Antworten zu “Hände cremen für die Bildung – Interview mit den Gründern von LAETO”

  1. hey. ich finde das projekt und die idee einfach großartig! danke für die vorstellung!
    liebe grüße!

  2. Burgdame sagt:

    Fand ich erwähnenswert…

  3. Eine wirklich schöne Aktion, die Creme würde ich auch kaufen. LG Romy

  4. Eine toller Beitrag

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  5. Sabine sagt:

    Mal sehen, ob ich die creme wo finde. Ich brauche ja ständig Handcreme für meine trockenen Hände und das ist eine klasse Aktion!

  6. Wow, eine tolle Idee! Ich habe mir die Projektseite gleich mal in die Favoriten, danke fürs Vorstellen!!!
    Liebe Grüße
    Susanne

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