Ein alter Friedhof, mit nur noch wenigen verfallenen und verwitterten Grabsteinen, mitten im Wald, ohne Infos und nur ganz schwer zu finden. Das sind die Haller Waldgrabstätten.
Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle WestfalenFriedhof, Halle Westfalen
Diesen einmaligen Friedhof findet man in der Nähe von Halle/Westfalen, einer Stadt, die man sonst eher vom Rasentennisturnier “Gerry Weber Open” kennt. Die Waldgrabstätten sind nicht ausgeschildert, ohne GPS-Koordinaten wäre es schwer, sie zu finden.
Wenn man von der B68 kommt, muss man in den Grünen Weg einbiegen, auf etwa der Hälfte des Weges findet man einen unbefestigten Parkplatz, auf der anderen Straßenseite liegt schon fast das Waldstück mit den Waldgrabstätten.
Friedhof, Halle Westfalen
Friedhof, Halle WestfalenFriedhof, Halle Westfalen

 

Die Gräber sind alt, mit Efeu und Moos bewachsen, zum großen Teil zerfallen, das macht aber den Reiz des Ortes aus. Viele der Grabinschriften sind heute nicht mehr lesbar. Der Pavillon auf dem Friedhofsgelände wurde lange Zeit für eine Kapelle gehalten, heute weiß man aber, dass es ein Ort zum Ausruhen nach einem Friedhofsbesuch ist.

 

Friedhof, Halle WestfalenFriedhof, Halle Westfalen

 

Friedrich der Große erließ 1771 ein Gesetz, welches bürgerlichen Hausbesitzern die gleichen Privilegien zuspricht wie Grundbesitzern, seit dem durften auch Bürgerliche private Grabstätten anlegen. Die ältersten Gräber wurden Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt, daher ist der Friedhof schon mindestens 200 Jahre alt.

 

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

 

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle WestfalenFriedhof, Halle Westfalen

Auf dem Friedhofsgelände findet man zahlreiche Tafeln mit interessanten Infos über die Entstehung des Friedhofs, über die Familien, die dort begraben sind oder über die Inschriften auf den Grabsteinen.

Friedhof, Halle Westfalen

Dem Friedhof wird nachgesagt, dass es dort spukt… ich war leider nur tagsüber dort. Nachts soll es richtig unheimlich sein, der Ort wird als energieraubend beschrieben. Die Paderborn Paranormal Group (die ostwestfälischen Ghost Hunter), hat nachts Messungen auf dem Friedhof durchgeführt und unbekannte Stimmen aufgenommen. Joe hat mit einem Mädchen aus dem Jenseits gesprochen. Wenn Ihr mehr darüber lesen wollt, dann klickt mal deren -> *Blog* an oder schaut das untere Video.

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle WestfalenFriedhof, Halle Westfalen

Weitere beeindruckende Fotos, die zum Teil nachts gemacht wurden, findet Ihr auf dem Blog von Joe “The Graveyard Shift”. Danke übrigens für den Tipp, ohne Deine Instagram-Bilder wüsste ich nichts von der Existenz des Friedhofs.

Friedhof, Halle Westfalen

 

Friedhof, Halle Westfalen

 

Egal ob es dort nun spukt oder nicht, sehenswert ist dieser Friedhof auf jeden Fall.

Erstellt am Februar 16, 2014


8 Antworten zu “Haller Waldgrabstätten – versteckt, verfallen und wirklich ein wenig spooky”

  1. da dachte ich grade das wäre was für joe und sehe weiter unten das video 🙂

  2. Wirklich sehr gespenstisch :), leider nicht meine Ecke, sonst müsste ich dort unbedingt hin.

  3. Rob Joseph sagt:

    Es siehst besser aus in Tageslicht. Ich müssen bald wieder dort 🙂

  4. shan_dark sagt:

    Sehr interessant und atmosphärisch der Friedhof! Wenn ich mal in der Nähe bin…

  5. Andreas sagt:

    Ich war öfter dort, zu allen Jahreszeiten und Tageszeiten. Weder spukt es dort, noch kommt einen Energie abhanden. Die Waldgrabstätten sind ein Kulturdenkmal und leider durch Vandalismus in der letzten Zeit stark beschädigt worden. Auch ein Kaspertheater, wie in dem hier verlinkten Video, macht mich wütend. Da geht einigen Vollpfosten jeder Respekt verloren. Wer dort Fotos
    machen möchte sollte den Herbst wählen. Dann ist die Stimmung besonders schön.

  6. michael czesarczik sagt:

    Es gibt noch einen Waldfriedhof. In der Nähe der Kaffeemühle.

    • Burgdame sagt:

      Werde ihn googeln und bei Gelegenheit besuchen. Danke!

      • Andreas sagt:

        Dann solltest du in Bielefeld die Ruine (Grundmauern) des
        Jostbergkloster besuchen. Einsam auf einem Rücken des
        Teutoburger Wald gelegen. Durch den Tierpark Olderdissen 20min durch Wald wandern. Dann weiter nach Oerlinghausen, vorbei an der kleinen alten Synagoge,
        die Himmelsleiter rauf, an der Kumpstonne vorbei zur Ruine Hünenkapelle auf dem Tönnsberg. Soll auf Karl den
        Großen zurückgehen. Liegt in der Wallanlage einer vorchristlichen Höhenburg von der nur noch die Wallanlagen zu sehen sind.
        Erste Eindrücke für alle Objekte auf Wikipedia mit Fotos.
        Dann hat man einen langen vollen Tag (Sommer).

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