Hessen als Reiseziel vernachlässige ich manchmal, doch es ist ein Fehler. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn ich in Hessen bin. Die kulturelle Vielfalt begeistert mich immer wieder. Letztes Wochenende habe ich in Darmstadt verbracht, der viertgrößten Stadt in Hessen. Darmstadt war einst der Sitz der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt und vor allem war Darmstadt der Sitz einer Künstlerkolonie des Jugendstils. So viel geballte Schönheit habe ich selten gesehen. Ich habe ein wunderbares Wochenende in Darmstadt verbracht, daher möchte ich Euch heute meine Highlights von Darmstadt zeigen.

Das Darmstädter Schloss gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Darmstadt.
Das Stadtschloss gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Darmstadt und ist unglaublich sehenswert.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Darmstadt

Obwohl die Stadt Darmstadt schon seit dem Mittelalter existiert, hat sie erst im 16. Jahrhundert Bedeutung erlangt. Im 16. Jahrhundert war Hessen eine Grafschaft, die vom Fürstentum Waldeck im Norden bis an den Rhein auf der Höhe von Straßburg reichte. Doch als Philipp I. von Hessen starb, wurde die Landgrafschaft unter seinen vier Söhnen aufgeteilt und es entstanden mehrere Kleinstaaten. Der jüngste Sohn, Georg I. erhielt die Region Darmstadt, so entstand die Grafschaft Hessen-Darmstadt. Der Bruder von Georg I. bekam übrigens den Teil Hessens, der am Mittelrhein lag, Hessen-Rheinfels. Er lebte auf der Burg Rheinfels, einer meiner Lieblingsburgen am Mittelrhein. Georg machte Darmstadt zu seiner Residenzstadt und baute das kleine Schloss in eine repräsentative Renaissanceresidenz aus. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt das Großherzogtum Hessen, was der Stadt noch mehr Prunk brachte.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Darmstadt zum Zentrum des deutschen Jugendstils, auch das haben wir dem Darmstädter Adel zu verdanken. Denn Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen und bei Rhein holte sieben bedeutende Jugendstil-Künstler nach Darmstadt und wurde deren Mäzen. Die Künstlerkolonie ist heute UNESCO-Welterbe. Eine Reise nach Darmstadt lohnt sich sehr, wenn Ihr Euch für Geschichte oder Kunstgeschichte interessiert. Für Liebhaber des Jugendstils ist Darmstadt eine Pflichtreise. Nachfolgend zeige ich Euch die Sehenswürdigkeiten von Darmstadt, welche mir besonders gut gefallen haben.

Die Überreste der alten Stadtmauer sind sehr gelungen in moderne Architektur integriert. Hier zeige ich Euch die besten Tipps für Darmstadt.
Selten hat mir eine Kombination aus alten Mauerresten und moderner Architektur so gut gefallen wie in Darmstadt.

Das Darmstädter Stadtschloss mit Schlossmuseum

Das Schloss Darmstadt ist riesig, jedoch nur ein kleiner Teil beherbergt das Schlossmuseum und ist somit für die Öffentlichkeit zugänglich. Große Teile des Schlosses werden von der Universität Darmstadt genutzt. Die Prunkräume des Darmstädter Stadtschlosses können nur im Rahmen einer Führung besucht werden, Fotografieren ist leider nicht erlaubt, denn gerne hätte ich mehr von den wunderschönen Schlossräumen gezeigt.

Der letzte Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (auch der Mäzen der Künstlerkolonie) hat das Schloss fürs Publikum geöffnet. Damals war das Schlossmuseum deutlich größer, es wurde jedoch im II. Weltkrieg zerstört. Nach der Renovierung des Schlosses sind heute noch 15 Prunkräume zu sehen, deren Besuch wie eine Zeitreise ist. Bei der Führung habe ich viele spannende Geschichten aus dem Leben der Grafen und Großherzöge erfahren, denn der Adel von Darmstadt pflegte Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Königshäusern. Doch die bekanntesten Frauen starben früh und unglücklich.

Von Buckingham Palace nach Darmstadt

Eine Tochter von Queen Victoria von England hat nach Darmstadt geheiratet. Queen Victoria von Großbritannien und Irland und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha hatten 9 Kinder, Prinzessin Alice war die zweite Tochter von Victoria und Albert. Alice heiratete Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein und zog von London nach Darmstadt. Alice soll sich sehr um die öffentliche Gesundheitsversorgung in der Stadt gekümmert haben. Dennoch starb Alice mit 35 Jahren und musste vorher erleben, wie zwei ihrer Kinder starben. Der jüngste Sohn war Bluter und erlag seinen Verletzungen nach einem Fenstersturz. Nur wenige Jahre später erkrankte die ganze Familie an Diphterie, die Tochter Marie starb daran und Alice starb nur 4 Wochen später. Alice war diejenige, die in Darmstadt eine Künstlerkolonie gründen wollte. Umgesetzt hat es ihr Enkel. Alice hatte noch eine zweite Tochter, Alix, von ihr haben bestimmt schon viele von Euch gehört. Man kennt sie als die Gönnerin von Rasputin, aber über sie erzähle ich im nächsten Kapitel.

Die unglücklichen russischen Zarinnen

Gleich zwei Frauen aus dem Hause Hessen heirateten russische Zaren und beide Ehen hatten kein gutes Ende. Wilhelmine von Hessen-Darmstadt heiratete den russischen Zaren Paul I., den Sohn von Katharina der Großen. Doch Katharina soll ihre Schwiegertochter gehasst haben. Bei der Geburt des ersten Kindes soll sie Wilhelmine jeglichen medizinischen Beistand verweigert haben, daher starben sowohl Wilhelmine als auch ihr Kind bei der Geburt.

Die bekannteste Darmstädterin ist vermutlich Alix von Hessen-Darmstadt, die später Alexandra Fjodorowna hieß. Alix heiratete Nicolaus II., den letzten Zaren von Russland und während der Russischen Revolution wurde die ganze Familie umgebracht. Am 17. Juli 1918 wurden Alexandra und Nicolaus samt ihrer 5 Kinder in Jekaterinburg erschossen. Bei der Führung durch das Schlossmuseum erfährt man noch viele weitere interessante Geschichten aus dem Leben der Schlossbewohner, es ist eine kurzweilige und interessante Führung.

Schlossmuseum Darmstadt
Marktplatz 15, 64283 Darmstadt
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag 10.00-17.00 Uhr
Das Museum kann nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Die Führungen finden ab 10.00 Uhr statt, im 90 Minuten-Takt.
Eintritt: 5 €

Jugendstil-Künstlerkolonie Mathildenhöhe

1899 gründete Großherzog Ernst Ludwig die Künstlerkolonie, indem er zunächst sieben bekannte Jugendstil-Künstler nach Darmstadt holte. Der Herzog wollte Hessen zu einem Kunstzentrum machen, aber vor allem wollte er die Idee, Kunst und Gewerbe zu verbinden, unterstützen. Eingebettet in einen englischen Landschaftspark sind filigrane und kunstvolle Bauwerke des Jugendstils auf der Mathildenhöhe entstanden. Am bekanntesten sind vermutlich der Hochzeitsturm und die russisch-orthodoxe Kapelle mit dem imposanten Brunnen davor. Doch die Mitglieder der Künstlerkolonie waren nicht nur Architekten, die Künstler betätigten sich in allen Bereichen des Gunstgewerbes, was man wunderbar im Museum der Künstlerkolonie sehen kann.

Jugendstil-Siedlung Mathildenhöhe in Darmstadt gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Darmstadt. Ausflugstipps Darmstadt

Der Hochzeitsturm

Ich habe an einem Samstag die Mathildenhöhe besucht. Nicht die beste Entscheidung, denn wie man beim Hochzeitsturm erahnen kann, finden dort Hochzeiten statt. Bis heute ist es der beliebteste Trauungsort in Darmstadt, die Paare wechselten in 15-Minuten-Takt. Zur Besichtigung des Turmes hatte ich keine Chance, nicht mal ein Foto des Eingangs war möglich. Der rote Ziegelturm erinnert an die nordischen Backstein-Bauten der Jahrhundertwende. Die markanten fünf Bögen an der Spitze werden 5-Finger genannt, daher der Name Fünf-Finger-Turm. Erbaut wurde der Turm anlässlich der Hochzeit des Mäzens, des letzten Großherzogs von Hessen, Ernst Ludwig und der Prinzessin Eleonore von Solms-Hohensolms-Lich.

Museum Künstlerkolonie

In dem kleinen Museum dreht sich alles um die Darmstädter Künstlerkolonie, die Gründung und die Entwicklung. Gezeigt werden dort vor allem Entwürfe und Gebrauchsgegenstände aus dem Jugendstil, z. B. Möbel, Küchengegenstände oder Gemälde. Natürlich erfährt man viel über die Künstler, mich haben aber vor allem die Werke begeistert. Denn so schön wie im Jugendstil waren Gebrauchsgegenstände noch nie.

Museum Künstlerkolonie
Olbrichweg 13 a, 64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11.00-18.00 Uhr

Russisch-Orthodoxe Kapelle auf der Mathildenhöhe

Auch wenn die Kapelle nicht zum Jugendstilensemble gehört, ist sie eins der Highlights der Mathildenhöhe und absolut sehenswert. Auch die Kapelle wurde um die Jahrhundertwende erbaut, jedoch im Stil von russischen Kirchen des 16. Jahrhunderts. Der letzte russische Zar Nikolaus II. ließ die kleine Kirche errichten, als er die Heimat seiner Ehefrau Alexandra geb. Alix von Hessen-Darmstadt besuchte. Er wollte nicht, dass seine Familie und sein Hofstaat auf eine echte orthodoxe Kirche während der Reise verzichten müssen. Die Kapelle wurde aus seinen Privatmitteln bezahlt. Es wird erzählt, dass das teuerste an der Kapelle der Boden ist, denn die Erde, auf der die Kapelle steht, wurde vollständig aus Russland importiert. Der Architekt der Kapelle war übrigens der Großvater von Peter Ustinov. Seine Tochter verliebte sich in einen deutschen Diplomaten und britischen Geheimagenten des MI5 – das waren die Eltern von Peter Ustinov.

Die Russische Kapelle in Darmstadt gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Tipps für Darmstadt
Exotisch und mystisch ist die orthodoxe Kapelle auf der Mathildenhöhe in Darmstadt.

Der Vortex-Garten

Der Vortex-Garten gehört zum Martinus-Haus, das ist eins der Künstlerhäuser der Mathildenhöhe. Doch hier ist steht nicht das Haus im Mittelpunkt, sondern der Garten. Der Vortex-Garten ist ein Ort voller Esoterik und Mystik mit Symbolen verschiedener Strömungen und Religionen. Prinzipien der Geometrie und Numerologie, der Goldene Schnitt und die Fibonacci-Reihe sind bei der Gestaltung eingeflossen, aber auch die Gestaltung der englischen Kornkreise, Spiralen oder Gebilde, die ich gar nicht zuordnen konnte. Der Garten hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich habe die Gedankenanstöße inmitten von Stille und grüner Gartenidylle genossen und bin an mehreren Stationen gerne stehen geblieben.

Vortex-Garten
Prinz Christians Weg 13, 64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 22.00 Uhr

Von den Innenstadt erreicht man die Mathildenhöhe zu Fuß in etwa 15 Minuten, man muss nur durch das Uni-Gelände gehen und schon entdeckt man die ersten Jugendstil-Häuser.

St. Ludwig Kuppelkirche

Diese markante Kirche ist absolut einzigartig. Diese im schlichten klassizistischen Stil erbaute Kirche ist bunt, nicht weiß oder hell. Erbaut wurde die Kirche um 1820-30 als erste katholische Kirche im protestantischen Darmstadt. Die Kirche sollte ein Zeichen von religiöser Toleranz sein. In der Kirche befinden sich zwei Grabmäler der katholischen Mitglieder des Hauses Hessen-Darmstadt.

St. Ludwig Kirche
Wilhelminenplatz 9, 64283 Darmstadt

Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Das Hessische Landesmuseum ist riesig und die Besucher könnten bestimmt einen ganzen Tag dort verbringen. Das Landesmuseum gehört zu den ältesten Museen in Deutschland und hier findet bestimmt jeder etwas Interessantes. Ich habe leider nur einen Teil gesehen, da ich in der Kunstsammlung und der Kunstgewerbeabteilung hängen geblieben bin. Schon alleine die Jugendstilsammlung ist riesengroß und wunderschön. Bewundern konnte man dort nicht nur Gemälde, sondern auch Möbel, Küchenutensilien und Schmuck. Nur in der Schmuckabteilung hätte ich Stunden verbringen können.

Von der Kunstsammlung habe ich lediglich der Kunst des 18. bis 20. Jahrhunderts Beachtung geschenkt und das war schon eine sehr umfassende Sammlung. Niederländer, Franzosen und Engländer, alle bedeutenden Künstler kann man hier entdecken. Doch auch hier waren der Symbolismus und die Präraffaeliten meine Favoriten. Ein bestimmtes Gemälde hat mich nach Darmstadt geführt, „La Belle Dame Sans Merci“ von John William Waterhouse. Ich bin ein Fan und Groupie des Präraffaeliten, doch in Deutschland ist die Künstlervereinigung weitgehend unbekannt. Meines Wissens hängt das einzige Werk von John William Waterhouse im Landesmuseum in Darmstadt. Die Abteilung für Kunst aus dem Mittelalter und Renaissance, die Vor- und Frühgeschichte, die archäologische Abteilung mit antiken Exponaten und die Kunst der Moderne habe ich leider überhaupt nicht geschafft. Wie gesagt, um alles zu sehen, muss man in diesem Museum einen ganzen Tag verbringen.

Absolut einzigartig und interessant fand ich die Naturkunde-Abteilung. Naturkunde-Museen gehören für mich nicht zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, doch in Darmstadt hat mich die Präsentation der Exponate sehr angesprochen. Gerade in Naturkundesammlungen wird mir oft die Schönheit und Perfektion der Natur bewusst. Die Farben und Formen finde ich fesselnd und faszinierend. Sehr gefallen mir auch die etwas morbide wirkenden alten Exponate und die Ansammlung verschiedener Skelette. Diese erinnern mich an das interessanteste Naturkundemuseum, das ich bisher gesehen habe, das Anatomiemuseum von Paris.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1, 64283 Darmstadt
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10.00-17.00, Mittwoch 10.00-20.00 Uhr

Das Landesmuseum Darmstadt gehört zu den interessantesten Museen in Hessen und die Top-Sehenswürdigkeit von Darmstadt.
…oder die Abteilung für Jugendstil….
Das Landesmuseum Darmstadt gehört zu den interessantesten Museen in Hessen und die Top-Sehenswürdigkeit von Darmstadt. 
Sphinx von Franz von Stuck
…oder die Gemäldesammlung, im Landesmuseum Darmstadt ist jede Abteilung sehenswert.

Park Rosenhöhe

Darmstadt ist eine unglaublich grüne Stadt, es gibt viele Parks, Grünanlagen und Naherholungsgebiete. Die Mathildenhöhe und die Rosenhöhe sind nur zwei davon, jedoch die zwei schönsten Parks von Darmstadt. Den Namen Rosenhöhe hat der Park, weil sich dort ein Rosengarten mit einem Rosarium befindet, besonders in den Sommermonaten ist der Park absolut üppig und farbig. Aber auch als ich dort Mitte April war, war der Park schon in voller Blüte.

Der Park Rosenhöhe grenzt fast an die Mathildenhöhe, wenn man Zeit und Lust hat, kann man beide nacheinander erkunden. Auch diesen Park verdankt die Stadt Darmstadt dem Adel, denn angelegt wurde er von Wilhelmine von Baden, der Ehefrau von Ludwig II. von Hessen bei Rhein. Sie gestaltete einen Rosengarten nach englischem Vorbild, den sie später zu einem Park ausbauen ließ. Da ihre Tochter mit 5 Jahren überraschend starb, ließ Wilhelmine das erste Mausoleum im Park Rosenhöhe bauen. Es ist das sogenannte Alte Mausoleum. Über zwei Jahrhunderte wurde die Rosenhöhe als Begräbnisstätte für die Großfürstliche Familie genutzt. Neben dem Alten Mausoleum findet man noch das Neue Mauseoleum und einige Einzelgräber. Am schönsten ist das Grab von Prinzessin Elisabeth Marie von Hessen und bei Rhein, sie verstarb mit nur 7 Jahren. Elisabeth war die einzige Tochter des letzten Großfürsten.

Die Mausoleen sind normalerweise geschlossen, dennoch bin ich überzeugt, dass sie absolut sehenswert sind, denn berühmteste Künstler ihrer Zeit haben daran gearbeitet. Z. B. der Sarg der Tochter von Wilhelmine von Baden wurde von dem Bildhauer Christian Daniel Rauch entworfen.

Darmstadt ist sehr grün, es gibt dort mehrere sehenswerte Parks. Der Park Rosenhöhe ist unglaublich sehenswert.
Im Park Rosenhöhe befindet sich nicht nur ein Rosarium sondern mehrere Begräbnisstätten der Großherzöge.

Übernachtungstipp für Darmstadt: Arthotel ANA Victory

Das erste Arthotel ANA habe ich in Wien kennen gelernt und seit dem schätze ich die Kette. Denn obwohl es eine Kette ist, kann man in den Hotels sehr individuell und geschmackvoll wohnen. Es sind Arthotels, daher ist jedes der Hotels anders, dazu sind die Preise wirklich moderat. Es gibt den ganzen Tag Kaffee und Tee und das Frühstück ist reichhaltig und abwechslungsreich. Das ANA Victory in Darmstadt liegt sehr zentral, keine 10 Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt. Lediglich die Parkplatzsituation ist schwierig, denn das Hotel hat nur drei Parkplätze. Das Parken in den umliegenden Parkhäusern ist ziemlich teuer und an der Straße kann man nur 3 Stunden parken.

Zimmer im Arthotel ANA Victory in Darmstadt - Empfehlung für ein gutes und günstiges Hotel in Darmstadt.
Im Arthotel ANA Victory in Darmstadt habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Restaurantempfehlung für Darmstadt: Peruanisches Restaurant „Mi Peru“

Wenn ich unterwegs bin, möchte ich etwas essen, was es bei mir zu Hause nicht gibt. Darmstadt wäre für die Hessische Küche prädestiniert, doch ich habe kein interessantes Restaurant mit hessischer Küche gefunden. Darmstadt hat zwar eine Vielzahl an internationalen Lokalen und mehrere interessante Fischrestaurants, doch die Auswahl an traditionellen Lokalen war gering. Daher haben wir uns für ein Peruanisches Restaurant entschieden, denn das gibt es in Paderborn nicht. Die Bewertungen von „Mi Peru“ waren sehr gut, viele sprachen von authentischen peruanischen Speisen. Auf der Karte waren tatsächlich viele traditionelle peruanische Gerichte, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Die Speisekarte war sehr fisch- und fleischlastig, doch es gab auch eine gute Auswahl für Vegetarier und sogar mehrere vegane Gerichte. Als Vorspeise hatten wir mit Limette und Knoblauch marinierten rohen Fisch. Als Hauptspeise hatte ich Rinderherz mit marinierten Kartoffeln und mein Mann Reistortilla mit Meeresfrüchten. Auch die Getränkeauswahl ist ungewöhnlich, ich hätte am liebsten so vieles probiert. Entschieden haben wir uns für peruanische Biere, die sehr aromatisch und geschmackvoll waren und an ungewöhnliche Craftbier-Kreationen erinnerten. Das peruanische Restaurant empfehle ich sehr gerne, denn die Speisen haben uns sehr geschmeckt und der Service war gut.

Mi Peru – peruanisches und spanisches Restaurant
Heidelberger Str. 40
64285 Darmstadt

Empfehlung für ein gutes Restaurant in Darmstadt - das peruanische Restaurant Mi Peru in Darmstadt ist authentisch und schmeckt.
Die Speisen im peruanischen Restaurant „Mi Peru“ sind ungewöhnlich und authentisch und vor allem schmecken sie hervorragend.

Lohnt sich ein Ausflug nach Darmstadt?

In Darmstadt habe ich ein wunderschönes und sehr vielseitiges Wochenende erlebt. Es hat mir viel Spaß gemacht, durch die grüne Innenstadt zu spazieren und die Sehenswürdigkeiten von Darmstadt zu entdecken. Vor allem für geschichts- und kulturinteressierte Besucher ist die Stadt ein Geheimtipp, denn die Museen und Sehenswürdigkeiten von Darmstadt sind einzigartig und zahlreich. Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe ist natürlich ein Besuchermagnet, doch die Stadt bietet viel mehr. Alleine schon das Landesmuseum begeistert vermutlich jeden und auch das Schloss ist sehr sehenswert.

Bücher über Darmstadt*

Zum Schluss kommt wieder eine kleine Reihe an Buchempfehlungen über Darmstadt

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Erstellt am Mai 13, 2022

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