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Vielleicht kennt die eine oder andere das Problem. Ihr seid über 30 und habt manchmal immer noch Pickel, Mitesser und unreine Haut mit fettigen Stellen? Akne wird oft als ein Problem des Jugendalters dargestellt. Doch es gibt sehr viele Erwachsene, die unter Akne leiden – Erwachsenenakne nennt man das. Auch ich habe Jahrzehnte gegen Pickel gekämpft. Mein Selbstbewusstsein hat sehr unter der Akne gelitten. Ich hab eine Vielzahl verschiedener Produkte und Tipps ausprobiert und nichts hat geholfen. Auch in meiner Zeit als Beauty-Bloggerin habe ich unglaublich viel ausprobiert, Produkte, die nicht immer gut für meine Haut waren. Doch inzwischen habe ich eine Pflegeroutine entwickelt, dank der ich kaum noch Probleme mehr mit Mitessern und Entzündungen habe. Was mir wirklich gegen Pickel hilft, möchte ich Euch heute schildern.

Meine Haut – (k)ein Problemfall

Schon als Jugendliche hatte ich relativ viele Pickel. Dennoch dachte ich damals, dass sich das Problem mit 20 Jahren von alleine erledigt. Von wegen! Mit 25 dachte ich, dass spätestens wenn ich die ersten Falten bekomme, wird sich das Pickelproblem erledigen. Nein, falsch gedacht. Ich wurde 35 Jahre alt und hatte immer noch Probleme mit Akne. Das war nicht mehr die starke Teenagerakne auf der Stirn. Es waren eher Mitesser und Unterlagerungen mit entzündeten Stellen im unteren Gesichtsbereich und am Hals. Und immer wieder rote entzündete Pickel. Hilflos und frustriert war ich. Doch inzwischen habe ich meine Hautprobleme im Griff und sehr zufrieden mit dem Zustand meiner Haut!

Bakterienherde vermeiden

Handtücher und Kopfkissen häufig austauschen

Handtücher und Kopfkisten sind leider beliebte Bakterienherde, daher wechsle ich mein Gesichtshandtuch spätestens alle 2 Tage. Im Winter, wenn die Wäsche nicht so schnell trocknet, wechsle ich mein Gesichtshandtuch sogar täglich. Auch wechsle ich recht häufig mein Kopfkissenbezug, im Sommer sogar jede Woche. Denn sowohl das Gesichtshandtuch als auch Kopfkissen beliebte Sammelplätze für Bakterien. Sowohl Handtücher als auch Bettwäsche wasche ich nur noch mit 60°, denn erst diese Temperatur tötet die Bakterien.

Make-up Utensilien und Mehrweg-Reinigungstücher

Früher habe ich täglich Make-up-Schwämme (wie Beauty Blender) genutzt und sie dann mit Seife ausgewaschen, nur gelegentlich in die Waschmaschine geschmissen. Schwämme habe ich inzwischen fast ganz verbannt, nutze sie nur noch zu besonderen Gelegenheiten, wenn meine Haut besonders ebenmäßig aussehen soll. Im Alltag trage ich mein Make-up mit sauberen Händen auf. Meinen Puder- und Rouge-Pinsel wasche ich jede Woche mit warmen Wasser und Shampoo und tauche die Spitze kurz in sehr heißes Wasser. Mehrwegs-Reinigungstücher kommen direkt nach der Nutzung in die Wäsche und werden auch mit 60° gewaschen.

Mythos Alkohol

Das Gerücht, dass Alkohol gegen Akne und fettige Haut hilft, hält sich sehr hartnäckig. Ja, es ist richtig, dass Alkohol die Haut desinfiziert. Ansonsten richtet er aber mehr Schaden als Nutzen an. Alkohol trocknet die Haut aus, also produziert die Haut mehr Fett (Sebum). Das Sebum verstopft die Poren und neue Mitesser und Pickel entstehen. Da ich über Erwachsenenakne schreibe, möchte ich auch erwähnen, dass Alkohol – da er die Haut austrocknet – Falten verursacht. Produkte mit Alkohol Dentat nutze ich gar nicht mehr. Aber Vorsicht, es gibt auch positive Alkohole, wie Fettalkohole.

 

Reizarme Pflege

Leider enthalten sehr viele Kosmetikprodukte Stoffe, die Hautreizungen verursachen. Dazu gehören Parfum, ätherische Öle, einige Botanicals. Früher war es für mich sehr wichtig, dass meine Gesichtspflege gut duftet. Inzwischen achte ich sehr darauf, dass meine Pflege gar nicht duftet. Denn Hautreizungen können sich schnell entzünden, die Folge sind Pickel. Ich versuche, Kosmetika ohne Reizstoffe zu kaufen, was leider gar nicht einfach ist, da parfümierte Produkte heutzutage üblich sind und Alkohol und ätherische Öle in Naturkosmetik meist als natürliches Konservierungsmittel eingesetzt werden.

Chemische Peelings

Fruchtsäurepeeling bei einer Kosmetikerin

Seit einigen Jahren gehe ich zur Fruchtsäurebehandlung zu einer Kosmetikerin. Dabei wird hoch konzentrierte Glycolsäure (AHA) für eine bestimmte Zeit aufgetragen und dann wieder abgenommen. Wie man schon beim Namen “Fruchtsäurepeeling” erahnen kann, ist das Ziel der Behandlung ein Peeling. Durch das Auftragen der Säure schält sich die oberste Hautschicht, nicht manuell, sondern chemisch. Das macht die Haut glatter und vor allem reinigt es die Poren. Wenn die Poren nicht verstopft sind, hat das zu Folge, dass weniger Entzündungen, Mitesser und Unterlagerungen entstehen.
Die Haut muss an die Säure erst gewöhnt werden, die Konzentration wird langsam gesteigert. Begonnen habe ich mit 10%-iger Säure, aufgetragen zuerst für 3 Minuten, dann für 7 Minuten, dann 10 Minuten. Weiter ging es mit 20%-iger Säure und gleichen Intervallen. Die Behandlung mache ich seit ca. 5 Jahren, seit ca. 3 Jahren bin ich bei einer Konzentration von 70% angekommen, die für 20 Minuten aufgetragen wird. Stärkere Fruchtsäure als die 70%-ige gibt es meines Wissens nicht. Einen längeren Zeitraum als 20 Minuten verträgt meine Haut nicht.
Alle fragen zuerst, ob das Wehtut. Ja, tut weh, im ersten Moment fühlt es sich für 1000 Nadelstiche an. Schließlich ist Glycolsäure eine Säure. Es ist aber erträglich und das Stechen wird nach einer Weile geringer. Ich hatte schon seit dem Teenageralter Akne, daher habe ich auch einige Aknenarben, die dank der Fruchtsäurebehandlung so viel besser geworden sind!

Chemisches Peeling für Zuhause

Ein Säurepeeling könnt Ihr auch von Zuhause nutzen, aber natürlich in einer deutlich geringeren Konzentration. Ich peele meine Haut mehrmals in der Woche, abwechselnd mit Glycol- und Salycilsäure. Hierzu nutze ich 2 %-ige Salycilsäure (Beta-Hydroxy-Säure) und 10%-ige Glycolsäure (Alpha-Hydroxy-Säure). Die Peelings wirken auf unterschiedlichen Hautschichten, daher nutze ich beide.

Glycolsäure wirkt ausschließlich auf der obersten Hautfläche. Abgestorbene Hautzellen werden entfernt, die Haut wirkt dadurch weniger stumpf. Außerdem wird durch das Peeling die Kollagenproduktion der Haut angekurbelt, wodurch sie glatter wird. Somit wirkt AHA nicht nur gegen Pickel, sondern auch gegen Falten.

Salicylsäure wirkt stärker als Gylcolsäure und kann in tiefere Hautschichten eindringen, der Peelingeffekt ist somit intensiver. Außerdem wirkt BHA entzündungshemmend und sie verlangsamt die Entwicklung von Bakterien.

Wichtig: Chemische Peelings, egal ob zu Hause oder in einem Kosmetiksalon machen die Haut deutlich empfindlicher gegenüber UV-Strahlen, daher ist ein hoher Lichtschutzfaktor tagsüber wichtig.

Jede Haut ist anders

Es sind meine Erfahrungen und meine Tipps, die ich hier aufgeschrieben habe. Es soll und es wird keine Universallösung sein. Ich möchte es hier noch mal verdeutlichen, dass auch bei mir die Pickel nicht ganz verschwunden sind, Entzündungen, Mitesser treten immer wieder mal auf. Aber eben nur manchmal und nicht ständig. Der Zustand meiner Haut hat sich ums Vielfache verbessert, meine Aknenarben sind kaum noch sichtbar und ich bin absolut glücklich mit dem Ergebnis.

 

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Erstellt am November 16, 2018

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2 Antworten zu “Was hilft gegen Erwachsenenakne? – Meine Tipps gegen Akne”

  1. Das hast du super erklärt, vor allem die Sache mit dem Alkohol ist sehr wichtig.
    Liebe Wochenendgrüße!

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