Warum denke ich jetzt an Kuhmilch, fragte der Gatte, als ich ihm mein Paket präsentierte. Die Assoziation mit Kuhmilch ist hier gar nicht verkehrt, denn bei QMILK handelt es sich um Naturkosmetik aus Milch. 
Milch ist schon seit Jahrtausenden ein beliebtes Schönheitsmittel der Frauen. Vor ca. 4000 Jahren nutzte Kleopatra Milch für ihre Hautpflege, sie badete darin. Auch von Kaiserin Josephine, der Ehefrau Napoleons und von Kaiserin Sissi wird behauptet, dass sie Milch für ihre Pflegeroutine nutzten. 
QMILK nutzt Milchproteine als Anti-Aging-Mittel. Milchproteine enthalten 18 verschiedene Aminosäuren, die antioxidativ wirken. Die Antioxidantien zerstören die freien Radikale, die erheblich für die Hautalterung verantwortlich sind und sie bilden Kollagen und Elasthan, die für die Hauterneuerung zuständig sind. 
Bei den Kosmetika von QMILK handelt es sich um reine Naturkosmetik, ohne bedenkliche Inhaltsstoffe. Die Produkte enthalten keine Parabene, PEG, Emulgatoren, Mineralöle, aber auch keine reizenden oder austrocknenden Stoffe wie Parfum oder Alkohol. Natürliche Konservierungsmittel wie Salz vom Toten Meer, Milch- oder Zitronensäure werden verwendet, aus diesem Grund sind die Kosmetika nur 6 Monate haltbar. 

QMILK Natural Skincare Creme*

Die Creme ist vollgepackt mit tollen Inhaltsstoffen. Milchproteine wirken reparierend und antioxidativ. Cetearylalkohol (Dodecyltetdradecanol) und Cetylalkohol das sind Fettalkohole, sie schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust. Macadamianussöl wirkt hautglättend und regenerierend. Laurinsäure und Myristinsäure wirken reparierend, reinigend und antibakteriell. Milchsäure und Mandelsäure wirken als natürliches Peeling und erneuert die Zellen. Rizinusöl bindet andere Fette, macht dadurch die Poren frei und verhindert so Hautunreinheiten. 

Incis:

Milk, Milk protein, Dodecyltetdradecanol, Lauric acid, Ricinus Communis Seed Oil, Lactic Acid , Sodium Lactate, Macadamia Integrifolia Seed Oil, Sorbitol, Myristil Myristate, Aceticum fruit, Natural essential oils, Myristic acid , Acetyl Mandelic Acid, Sodium L-(+) tartrate, Cetyl Alcohol, Tetradecyleicosanol, Citric Acid, Carboxymethyl cellulose sodium salt, P-Anisic acid, sodium bicarbonat, Sodium Propionate, Maris Sal, Sorbic Acid

Die Inhaltsstoffe der Creme finde ich wirklich gut, auch mit der Pflege bin ich sehr zufrieden. Es hat mich etwas verwundert, dass die Creme für jeden Hauttyp geeignet sein soll – irgendwie hat doch jeder Hauttyp andere Bedürfnisse. Ich habe tendenziell problematische Haut, die schnell fettet, manchmal zu Akne neigt, aber doch schon Anti-Aging-Produkte braucht oder eher wünscht. Alle dieser Hautbedürfnisse werde selten gleichzeitig befriedigt. Bei dieser Creme ist es nicht der Fall, meine Haut fühlt sich gut an, die trockenen Stellen sind mit Feuchtigkeit versorgt und meine Stirn fettet nicht. Die Creme macht ein gutes Hautgefühl, die Haut fühlt sich an, als ob sie von einer zusätzlichen Schicht bedeckt wäre. Dieser Film fühlt sich natürlich an, nicht fettig oder wächsern und macht die Hautoberfläsche glatter. Direkt nach dem Auftragen spüre ich immer ein leichtes Kribbeln auf einigen Stellen, dass kenne ich schon von meinen Fruchtsäurepeelings, ich vermute, dass das Kribbeln von der Milch- und Mandelsäure erzeugt wird. Ich bin zur Zeit ganz versessen auf Produkte mit chemischer Peelingwirkung, denn die Haut ist ein dynamisches Organ und was sich abschält, wächst glatter wieder nach. Die Bezeichnung „Chemisches Peeling“ sollte aber falsch verstanden werden, die Säurepeelings werden so genannt, um sie von den mechanischen Peelings (mit Peelingpartikeln) abzugrenzen.

Und doch greife ich nicht täglich zu der Creme.

Unter meiner Tagescreme trage ich inzwischen immer ein Serum auf, das soll die Pflege optimieren, da ein Serum eher in die tieferen Hautschichten eindringt, während eine Creme eher auf der Hautoberfläche wirkt. Hier habe ich festgestellt, dass die QMILK-Creme nicht mit allen Seren kombiniert werden kann, da sich nach dem Auftragen manchmal „Röllchen“ bilden, diese Stückchen von Cremeresten. Ich habe die Vermutung, dass es mit silikonhaltigen Seren zusammenhängt, denn bei einem Naturkosmetikserum ist das nicht passiert.

Hinzu kommt, dass die Creme kein Lichtschutzfaktor hat und gerade jetzt im Sommer nutze ich täglich einen LSF von mindestens 15-20. Da ich im Büro arbeite, reicht mir dieser Lichtschutzfaktor. Die Tagescreme, die ich regulär nutze, hat ihn, daher greife ich eher zu dieser. Dadurch spare ich Zeit, denn gerade morgens ist die Zeit sehr knapp bei mir. Beim längeren Aufenthalt draußen, nutze ich immer LSF 50 und greife zu einem zusätzlichen Produkt, im Alltag ist mir das aber etwas zu viel.

Sehr gerne nutze ich die Creme von QMILK als Nachtcreme, kombiniert mit einem Tropfen Skin Oil. Aber auch nachts kann ich nicht immer zu der Creme greifen. Mehrfach habe ich schon erwähnt, dass ich eine Blassnase bin, ich bin so blass, dass ich manchmal schon kränklich wirke. Um das zu vermeiden, nutze ich alle zwei Tage einen Selbstbräuner. Da ich nur einen Hauch bräune haben möchte, mische ich auf der Handinnenfläche etwas Selbstbräuner mit meiner Nachtcreme. Mit der Creme von QMILK ist das nicht machbar, weil die Körpertemperatur die Creme flüssig macht. Die Fette lösen sich von den Eiweißen und die Creme flockt aus. Auf der Verpackung findet man den Hinweis, dass die Creme nicht bei Temperaturen von über 30° gelagert werden sollte – ich schätze, das hängt damit zusammen.

Zum Schluss möchte ich noch den Geruch der Creme erwähnen, denn bei der ersten Anwendung war ich ein wenig geschockt. Die Creme riecht nach Kefir oder Buttermilch, es ist ein total natürlicher Duft vergorener Milch. Zuerst fand ich es unangenehm, aber sehr schnell habe ich mich an den Duft gewöhnt. Aufgetragen nehme ich ihn nicht mehr wahr.

QMILK Skin Oil*

Auch beim Skin Oil möchte ich zuerst die vielen guten Inhaltsstoffe hervorheben. Die Hauptzutat ist Ghee, das ist geklärte Butter, Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker wurden hier entfernt. Ghee hat zellregenerierende Wirkung. Sanddornkernöl ist ein Antioxidant und dient dem Hautschutz.  Ein Antioxidant ist auch das Vitamin E, welches im Pflaumenkernöl und die Vitamine A und K, die im Distelöl enthalten sind. Der Saft aus der Aloe Vera Pflanze wirkt heilend, antibakteriell und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Kokosnussöl ist reich an verschiedenen Fettsäuren und macht die Haut glatt.
Auch Wildrosenöl ist ein Antioxidant, zusätzlich wirkt es aber auch heilend und regenerierend, doch laut dem Inci-Lexikon von Paula Begoun wirkt es aber auch reizend auf die Haut. Da aber der Wildrosenextrakt an letzter Stelle der Inci-Liste steht, halte ich es eher für wenig bedenklich.

Incis:

Ghee, Hippophae Rhamnoides (Seabuckthorn) Seed Oil, Rosa Canina, Argania Spinosa Kernel Oil, Carthamus Tinctorius (Safflower) Oil, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Plum kernel oil, Cocos Nucifera, Rosa Damascena (Natural essential Oil)

Das Skin Oil ist mein neuer Liebling im Badezimmerschrank. Ich nutze es täglich und bin immer wieder begeistert. Zuerst nehme ich es als Augenpflege, meine Haut unter den Augen ist schon recht trocken, daher trage ich morgens und abends jeweils ein Tropfen Öl unter die Augen auf. Nach 2-3 Minuten ist das Öl eingezogen und die Haut ist glatt und geschmeidig. Meine Fältchen sind deutlich weniger sichtbar. Eine Augencreme nutze ich dann zusätzlich, das Öl dient als Grundlage und Ergänzung. Früher hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Haut unter meinen Augen spannt, das ist inzwischen nicht mehr der Fall. Abends mische ich mir 2-3 Tropfen des Öls unter die Nachtcreme. Wenn ich tagsüber zum Öl greife, lasse ich die Stirn aus, weil sie doch schnell glänzt, aber das glatte Hautgefühl möchte ich nicht missen. 

Ich hatte noch nie ein Gesichtsöl, weil ich es mir nicht vorstellen konnte, dass die Verwendung vom Gesichtsöl mit fettiger Haut vereinbar ist. Inzwischen möchte ich es nicht missen, weil meine Haut sich so gut anfühlt. Meine Pickel sind zwar während meiner Periode wiedergekommen, aber es sind nicht mehr geworden und die Entzündungen waren weniger stark.

Preis und Bezugsquelle

Die Basiscreme von QMILK gibt es in zwei verschiedenen Größen. Die hier gezeigte Dose enthält 40 g und kostet 54 €, es gibt aber auch eine Probierpackung mit 15 g für 29 €. Das Skin Oil gibt es auch in zwei Größen, die größere Flasche enthält 23 ml und kostet 60 €, die kleinere blaue enthält 4 ml und kostet 15 €. Die Produkte kann man nur im Onlineshop von QMILK bestellen. Vom Skin Oil habe ich zwei Fläschen erhalten, aber nicht weil der Inhalt sich unterscheidet, sondern weil die erste Flasche im Paket ausgelaufen ist. Die zweite Flasche war ein Ersatz. Dabei ist das Öl so ergiebig, dass der Rest mir vermutlich noch einige Monate reichen wird. 

Fazit 

Die vielen guten Inhaltsstoffe der Kosmetiklinie begeistern mich sehr. Das Öl ist mein Liebling im Kosmetikschrank, hierzu gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung. Die Basiscreme ist ein gutes Produkt, wenn man vom Kefirduft auf der Haut nicht abgeschreckt wird und wenn Ihr nicht verschiedene Produkte mehrerer Marken durcheinander mischt (wie ich). Ich denke, wenn man nur die QMILK-Produkte nutzt oder vielleicht nur zur Naturkosmetik greift, wird die Creme nicht so zickig. Die Pflege ist gut, alles andere sind nur Rahmenbedingungen.

Andere Meinungen: 

PR-Sample
*Links führen zum Onlineshop

Erstellt am Juni 26, 2015
Schlagworte: Naturkosmetik, Qmilk


12 Antworten zu “QMILK – Kosmetik aus Milch”

  1. Ein Gesichtsöl möchte ich auch unbedingt mal ausprobieren, das könnte was für mich sein. LG, Andrea

  2. Huhu!
    Das Öl hat mich total angefixt, ich muss mich echt zusammenreißen, morgen beim Wochenendeinkauf nicht einfach ein Glas Ghee zu kaufen und zuhause wild andere Öle reinzukippen. 😀 Das Original wäre mir nämlich viel zu teuer, dafür dass man es dann eigentlich auch grob nachbauen kann.

    Liebe Grüße
    Kathrin

  3. das klingt ja super interessant. danke für die tolle vorstellung!
    liebe wochenendegruesse!

  4. shalely sagt:

    Vielen Dank für die Vorstellung. Total interessant, ich kannte die Marke und die Wirkungsweise bisher gar nicht.
    Liebe Grüße

  5. LoveT. sagt:

    Interessante Review! Momentan bin ich mit meiner Pflege zufrieden ,aber wer weiß was die Zukunft bringt.

    Liebe Grüße <3

  6. Ich glaube, Öle sind auch für empfindliche Haut gut geeignet.

  7. Ich glaub, das würde ich mich nicht trauen 😀

  8. Dein Bericht finde ich auch wirklich gelungen!

  9. Werde ich bestimmt wieder in einem "Favoriten" oder "Verbraucht"-Post schreiben.

  10. ela sagt:

    Das sind wirklich tolle Produkte, wenn sie ohne böse Zusätze auskommen. Mich würde interessieren, wie es dir in einem Langzeittest damit geht. Vielleicht berichtest du nochmal 🙂
    Liebe Grüße Ela

  11. Emilia sagt:

    Ich habe die Produkte ebenfalls zugeschickt bekommen und gerade die Review zu der Creme veröffentlicht. (Deshalb bin ich auch über deinen Beitrag gestolpert) Ich finde das Öl von den Inhaltsstoffen her super, beim Ergebnis habe ich noch keine Wunder festgestellt, auch wenn es meiner Haut gut tut. Die Creme hat mich absolut begeistert. Ich habe unglaublich tolle, reine Haut bekommen. Liebe Grüße

  12. Sabine sagt:

    Das klingt wirklich interessant, auch wenn die Produkte natürlich ihren Preis haben. Die natürlichen Inhaltsstoffe finde ich aber super!

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